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Rheuma. Und das Leben dahinter.
Hier schreibe ich über das was mich bewegt — über Rheuma, Nervensystem, Alltag und alles was dazwischen liegt. Kein medizinisches Fachwissen, sondern echte Erfahrungen und praktische Gedanken für Frauen die ihren Alltag mit Rheuma anders gestalten wollen.
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Der Arzttermin....
Du sitzt schon wieder im Wartezimmer und hoffst, dass es diesmal anders wird. Du kennst diesen Weg ins Wartezimmer mittlerweile auswendig, du weißt, welcher Stuhl wackelt und welche Zeitschrift seit Monaten auf dem Tisch liegt, und trotzdem nimmst du jedes Mal eine kleine Hoffnung mit hinein, diese leise Hoffnung, dass dein Rheuma heute vielleicht endlich richtig gehört wird, dass irgendwer dir endlich zuhört und versteht, wie sich dein Alltag wirklich anfühlt. Du hast dir vi
tanja-parzinger
vor 1 Tag5 Min. Lesezeit


Was dein Nervensystem mit Rheuma-Schüben zu tun hat
Du kennst das. Irgendjemand sagt irgendetwas — nichts Schlimmes, eigentlich nichts — und du merkst, dass du innerlich sofort hochgehst. Die Hutschnur reißt. Du bist gereizt, dünnhäutig, und weißt selbst nicht so recht warum. Und dann kommt noch das schlechte Gewissen obendrauf, weil du denkst: ich bin einfach unerträglich gerade. Aber du bist nicht unerträglich. Dein Nervensystem ist überlastet. Das wird so selten gesagt, dabei ist es einer der wichtigsten Zusammenhänge bei R
tanja-parzinger
12. Mai2 Min. Lesezeit


Das schlechte Gewissen, wenn der Haushalt liegen bleibt
Der Staubsauger steht seit gestern im Flur. Die Wäsche liegt noch im Korb. Auf dem Küchentisch stapelt sich was. Du siehst es, du weißt es — und du kannst trotzdem nicht. Nicht heute. Und anstatt dich einfach hinzusetzen und auszuruhen, fängt es an. Diese leise, nervende Stimme im Hinterkopf. Die dir aufzählt, was alles noch nicht erledigt ist. Die dir sagt, dass eine ordentliche Frau das im Griff hätte. Dass du dich zusammenreißen solltest. Dass morgen aber wirklich. Das sch
tanja-parzinger
21. Apr.2 Min. Lesezeit


Warum Erschöpfung bei Rheuma nichts mit Faulheit zu tun hat
Du kommst nach Hause, stellst die Tasche ab und weißt: da ist noch so viel zu tun. Wäsche, Staubsauger, Abendessen. Und du sitzt einfach nur da. Nicht weil du nicht willst. Sondern weil nichts mehr geht. Und dann kommt dieses Gefühl. Das schlechte Gewissen. Der Gedanke: andere schaffen das doch auch. Ich bin einfach zu schwach. Zu faul. Zu wenig. Ich sage dir jetzt etwas, das ich mir wünsche, dass es dir jemand viel früher gesagt hätte: Das ist keine Faulheit. Das ist dein Kö
tanja-parzinger
21. Apr.2 Min. Lesezeit


Warum ich aufgehört habe, gegen meinen Körper zu kämpfen
Es gibt diesen einen Moment, wo du einfach nicht mehr kannst. Nicht weil du aufgibst — sondern weil du endlich ehrlich bist. Bei mir kam er vor zwei Jahren. Neue Diagnose: Osteoporose. Neues Rezept lag auf dem Tisch. Ich hab draufgeschaut, hab die Nebenwirkungen gelesen — Gelenkschmerzen — und hab gedacht: ich nehme seit Jahren Rheuma-Medikamente, die mir außer Nebenwirkungen nichts gebracht haben. Und jetzt soll ich zusätzlich etwas nehmen, das mir genau die Schmerzen macht,
tanja-parzinger
21. Apr.2 Min. Lesezeit
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